Die Guten übernehmen Facebook.

Ti wird aus Gut gemacht. Und da Gutes Gutes anzieht, übernehmen ab sofort vier phantastisch Gute unsere Social Media Redaktion. Dürfen wir vorstellen: DerWeise, 1horn, DieFee und Nano.

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Getränk der Götter und Kaiser

Drei Sagen, die Ihr Bewusstsein erweitern und Ihr Weltbild auf den Kopf stellen werden.
Heißen heißen Tee willkommen.

Wie der Tee nach Japan kam

Heutzutage mag man es kaum glauben, aber es gab eine Zeit - lange vor der Entdeckung der Senkaku-Inseln - als Japaner und Chinesen so ziemlich beste Freunde waren. Und weil man schon damals gerne mit seinen Budd(h)ies abhing, machte sich der große japanische Gelehrte und Geistliche Kūkai im schönen Jahre 804 in diplomatischer Mission auf den Weg nach Chang’an, der damaligen Hauptstadt Chinas.

Allerdings war Japan noch nicht das Technologie-Wunderland, das es heute ist. Ein kleiner Seesturm genügte und zwei japanische Boote gingen unter. Die restlichen zwei strandeten irgendwo an der chinesischen Küste, fernab ihres eigentlichen Zieles. Man muss kein Erdkundegenie sein, um zu erahnen, dass der nun folgende Fußmarsch vor allem eines war: laaaaaaaaaaaaaaaang.

Auf ihrem Weg kam die Reisegruppe, vermutlich schon damals immer dem Schirm ihres Reiseführers folgend, in die Provinz Zhejiang. Für chinesische Verhältnisse waren unsere unfreiwilligen Backpacker damit noch gar nicht so weit gekommen. Und trotzdem waren sie schon fix und alle. Aber die Zeit drängte. Und da es mangels Globalisierung Kaffee nur in Afrika gab, tankte man reichlich vom Energy Drink des asiatischen Altertums: grünen Tee.

Tja, was soll man sagen: Offenbar hat er gewirkt. Kūkai berichtete später, dass nicht nur seine Müdigkeit wie weggeblasen war, sondern auch sein Körper innerlich gereinigt und seine Seele beflügelt. Ob er die restlichen 1.500 km nach Chang’an dann auch in Rekordzeit zurücklegte, ist leider nicht überliefert. Viel wichtiger ist auf jeden Fall, dass die Japaner auf dem Rückweg ein paar Pflanzen des legendären grünen Tees von Zhejiang mit zurück nach Japan nahmen und so die bis heute florierende japanische Teewirtschaft begründeten.

Nicht mit nach Japan nahm Kūkai leider die Mango. 1200 Jahre musste die Welt warten, bis grüner Tee aus Zhejiang und Mango in Ti ihre herrlich erfrischende Beziehung eingehen konnten.

Hades im Streitwagen (Szene nachgestellt).

Pfeffermandys verhängnisvolle Affäre

Vor langer, langer Zeit, als die jungen Frauen noch Zottelbärte in Togen und nicht Zottelbärte in Röhrenjeans anschmachteten, begab es sich, dass der Gott Hades, König der Unterwelt, einen seiner seltenen Besuche an die Oberfläche unternahm. Dazu muss gesagt werden, dass jene Ausflüge vor allem dann stattfanden, wenn bei Familie Hades mal wieder der Haussegen schief hing. Ein Mann hat eben Bedürfnisse.

Da es damals weder Sportwagen noch Limousinen gab, bestieg Hades das für seine Zeit einzig standesgemäße Gefährt: einen güldenen, von schwarzen Pferden gezogenen Streitwagen. Und auch, wenn kein Stern auf dem nicht vorhandenen Kühlergrill prangte, so war es doch genug, um das naive Mädchen vom Lande, das Hades an der erstbesten Wegkreuzung aufgabelte, zu bling-bling-blenden. Ihr Name war Minthe - offenbar eine griechische Variante des altehrwürdigen Namens Mandy.

Von hier nahm das Unheil seinen Lauf. Es ist nicht überliefert, ob damals ein antikes Kamerateam anwesend war. Auf jeden Fall aber würde der Auftritt, den Hades Gattin Persephone hinlegte, jede Reality-Show vor Neid erblassen lassen: Gerade, als Hades Minthe höflich, aber bestimmt davon überzeugen konnte, auf seinen Rücksitz zu klettern, erschien Persephone wie aus dem Nichts und verwandelte Minthe in ein kleines Pflänzchen. Da sie durch die Verwandlung all ihrer fleischlichen Vorzüge beraubt worden war, entschied sich Hades schnell wieder den braven Gatten zu geben. Zumindest für ein paar Wochen.

Ihre pikante Seite hat Mandy/Minthe überdies bis heute nicht verloren. Denn die Pflanze, in die sie damals verwandelt wurde, kennen wir heutzutage als Pfefferminze. Und alleine ist sie auch nicht mehr: Ihre neueste Flamme ist die Brombeere.

T. Mitsaft, Augenzeuge.

Schlafen kann man,
wenn der Ti alle ist

Puh, ganz schön lange Storys gerade, oder? Damit das hier keine Gute-Nacht-Geschichten werden, holen Sie sich jetzt am besten erst mal eine erfrischende Flasche Ti aus dem Kühlschrank. Und dann liest der liebe Onkel die letzte Geschichte sogar vor. Aber auch wirklich nur dann!

Hier geht’s zur Märchenstunde...